7 Mode – Todsünden

 

Die 7 Mode Todsünden

Die 7 Todsünden werden dem einen oder anderen Kirchenbesucher oder „Wer wird Millionär“ Zuschauer bekannt sein: Neid, Zorn, Habgier, Trägheit, Hochmut, Völlerei & Wollust.
Die Todsünden sind in ähnlicher und teilweise sogar erschreckend ähnlicher Art und Weise auf die Mode und dessen Todsünden übertragbar. Ich möchte hier, bevor ich zum eigentlichen Thema komme dennoch klarstellen, dass dieser Beitrag nur meine eigene Meinung widerspiegelt und keiner Mode-Bibel entspricht.

Fangen wir mit der offensichtlichen Sünde an:

1. Weiße Socken zum Anzug

Kaum zu glauben, dass man das im Jahr 2019 noch sagen muss, aber hin und wieder erblicken meine Augen in der Hamburger Innenstadt den einen oder anderen Mann, der scheinbar den unterschied zwischen Tennisplatz und Büro nicht so wirklich verstanden hat. Versteht mich nicht falsch: Nicht, dass ich etwas gegen weiße Socken hätte – zum Anzug allerdings, sollte man immer auf dunkle, dünne Socken zurückgreifen. Wer der Sockenspiel so richtig durchspielen möchte, passt die Socken seinem Outfit an. So trage ich beispielsweise im Moment dunkelrote Socken zur dunkelroten Krawatte auf einem schwarzem Anzug mit weißem Hemd.

 

2. Den unterersten Knopf am Sakko schließen

Apropos Anzug bzw. Sakko. Auch dieser Fauxpas wird vom
aufmerksamen Modekenner häufiger gesehen. Lieber Männer da
draußen. Egal wer Euch gesagt hat, dass man den untersten Knopf am
Sakko/Jackett/Blazer schließt, hat gelogen! Der Knopf bleibt immer
geöffnet. Das gilt übrigens auch bei Zweireihern und Westen, die
man unter dem Sakko trägt. Meiner Meinung nach sollte man das auch
beim Cardigan machen, würde aber Gegenteiliges nicht als Mode-
Todsünde bezeichnen.

 

3. Zu enge oder zu weite Kleidung

Wer mag es nicht nach einem anstrengenden Arbeitstag nach Hause zu
kommen und direkt in die kuschelige Jogginghose zu schlüpfen?
Weite Kleidung ist einfach bequem. Ob es die Hose ist oder der
schlabber Hoddie. Auch Skinny Jeans haben natürlich ihren Reiz,
gehören aber meiner Meinung nach eher in die Kategorie „casual
Friday“. Für den elegant gekleideten Mann gilt nach wie vor:
Slimfit.

 

4. Dreckige Schuhe

Beim Thema der Schuhe scheiden sich ja seit Anbeginn der Zeit die Geister. Der Eine mag Budapester, der Andere Monkstraps. Wobei sich aber niemand streiten sollte – dreckige Schuhe. Das gilt vor allem, aber nicht nur beim Anzug. Selbst die weißen Sneaker á la Stan Smith sollten ebenfalls immer sauber bleiben. Die einzige Ausnahme ist da der Chuck von Converse.

 

5. Farbzusammenspiel

Das Zusammenspiel von Farben ist ein sehr schmaler Grad. Man wirkt
bei zu vielen Farben schnell wie ein Paradiesvogel und macht oft
viel falsch. Mit der Zeit wird aber ein gewisses Gefühl gewonnen
und man kann sich immer weiter aus der Komfortzone wagen. Ich gebe
Euch hier einen kleinen Tipp mit: Fangt immer mit den Details an.
Beispielsweise mit dem Anstecktuch oder den Socken. Von diesem
Standpunkt ist es deutlich leichter ein passendes Outfit zu
finden.

6. Glaube, dass schön/stylisch teuer sein muss

Nichts spricht dagegen, wenn man bei einigen Teilen im Kleiderschrank auch Mal etwas Günstigeres dabei hat. Wichtig ist am Ende des Tages nur, wie das Kleidungsstück sitzt und wie man sich darin fühlt. Man sollte viel lieber darauf achten, dass man einen guten Schneider hat, der weiß, wie man aus einem Anzug von der Stange einen Anzug macht, der aussieht, wie an einem Laufstegmodel.

 

7.Jedem Hype folgen

Die siebte und somit letzte Mode-Todsünde geht fast mit der sechsten Hand und Hand. Oft und leider immer öfter sieht man auf den Straßen junge Männer, die Kleidung tragen, die aussehen, als hätte man beim Designen die Augen verschlossen. Liebe Männer der Nation: Nicht jedem Hype da draußen sollte man folgen. Ich möchte Euch an dieser Stelle nur Mal an Ed Hardy T-Shirts erinnern. Vor etwa 10-12 Jahren konnte man nicht genug der Tattoo-Shirts haben, heute würde ich damit nicht Mal meine Schuhe putzen, aus Angst, dass eine der Nieten dadrauf das Leder zerkratzen könnte.

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