Der neue Evoque – Range Rover setzt neue Maßstäbe

Der neue Evoque bietet die Vielseitigkeit und Kultiviertheit, die im modernen Stadtleben gefragt ist. Zugleich zeigter sich wie jedes Modell aus dem Haus Land Rover für jeden Untergrundgerüstet. Wir habenden Evoque von Grund auf neu entwickelt und dabei jedes einzelne Element geprüft undhinterfragt. Nur so konnten wir sicherstellen, dass derneue Evoque die hohen Erwartungen derKunden erfüllt und sogar noch übertrifft.

Pete Simkin

Chief Programme Engineer für den Range Rover Evoque

 

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*In Kooperation mit Range Rover Deutschland

 

 

Wir waren auf der Weltpremiere des neue Range Rover Evoque vom Britischen Offorad Spezialisten in London eingeladen und durften uns persönlich ein Bild von der zweiten Generation machen, die weit aus mehr ist als ein reiner Nachfolger.

Im Hinblick auf Eignung für jedes Terrain setzt der Range Rover Evoque im Segment der kompakten Premium-SUV unverändert die Standards. Mit markentypisch eingebauter Geländetauglichkeit und einer Vielzahl hochentwickelter Technologien stellt er auf jedem Untergrundund in jeder Situation genug Traktion zur Verfügung.

Vor sieben Jahren schüttelte der Range Rover Evoque das Segment der Kompakt-SUVs ordentlich durch. Das Design war vor allem für Range Rover gewagt und extrovertiert. Zugleich darf man den kleinen Range fast schon als Begründer der SUV-Coupé-Sparte bezeichnen, in der ihm in Sachen Luxus und Design bislang keiner wirklich das Wasser reichen konnte. Das soll sich bei der zweiten Generation auf keinen Fall ändern – deshalb setzt Land Rover beim Evoque II auf Evolution statt Revolution. Die Briten setzen ihre neue Designsprache fort: Die für das SUV charakteristische Mischung aus abfallender Dachlinie und ansteigender Fensterlinie bleibt auch Generation zwei erhalten. An der Front zieht Land Rover den neuen Evoque glatt. Unnötige Kanten verschwinden, die Lufteinlässe werden deutlich filigraner. Die Scheinwerfer sind schmaler und erinnern stark an den Velar. Das Tagfahrlicht besteht nicht nur aus den typischen Rändern, zusätzlich gibt es kleine Lichtbahnen in den Scheinwerfern, die an Leiterbahnen einer Platine erinnern. An der Seite fallen die versenkten Türgriffe auf, sie sind das zweite Detail, das fast eins zu eins vom größeren Velar übernommen wurde. Die in die Motorhaube übergehenden vorderen Radkästen erhält auch der neue Evoque. Am Heck wirkt das Kompakt-SUV wie der geschrumpfte große Bruder. Die durch den Range Rover-Schriftzug verbundene Leuchteneinheit wirkt sehr plastisch und besitzt einen optischen 3D-Effekt. Die Heckschürze erinnert an die des Land Rover Discovery.

Die Land Rover-Ingenieure haben den Evoque auf einer komplett neuen Bodengruppe aufgebaut. Die Premium-Transversible-Architektur, kurz PTA, wurde von Anfang an für die Verbindung mit elektrischen Antrieben konzipiert. Im Evoque feiert diese Auslegung Premiere. Bis auf den Einstiegsdiesel kommt der kleinste Range Rover zum Marktstart immer als Mildhybrid. Ein Plug-in-Hybrid wird innerhalb der kommenden zwölf Monate nachgereicht, verspricht Land Rover. Bei den Abmessungen unterscheidet sich der Neue nur auf dem Papier vom Vorgänger, so klein sind die Unterschiede. Beide Modelle sind identisch lang (4,37 m) allerdings wächst der Radstand um knapp zwei Zentimeter auf 2,86 Meter. Der neue Evoque ist einen knappen Zentimeter niedriger als sein Vorgänger (1,65 m). Dafür wächst er um elf Millimeter in die Breite (1,99 m). Den ikonischen Dreitürer werden die Briten vermutlich nicht anbieten, zumindest sieht das die neue Plattform bislang nicht vor. Wie es daher um ein mögliches Cabrio steht, ist unklar. Bislang baute die Oben-Ohne-Version des Evoque auf den Dreitürer auf – ob Land Rover ein fünftüriges Cabrio bringt, ist aber fragwürdig.

 

Innovativ, komfortabel und souverän:

Der neue Range Rover Evoque baut auf den Stärken seines weltweit hundertausendfach verkauften Vorgängers auf. Die zweite Evoque-Generation verknüpft seine Bandbreite an Fähigkeiten auf jedem Terrain mit Souveränität und Komfort im Straßeneinsatz. Verantwortlich dafür ist eine Fülle neuer und innovativer Technologien und Systeme, die Land Rover in den Bestseller integriert hat: eine neue Premium-Transversale-Architektur (PTA), eine grundlegend verbesserte Vorder- und Hinterradaufhängung, die Fahrwerkssteuerung Adaptive Dynamics und vieles mehr. Gemeinsam gewährleisten diese Lösungen im neuen
Evoque, dass man auf allen Wegen mit Leistung, Sicherheit, Stabilität und nicht zuletzt mit hohem Komfort unterwegs ist.Auch im Innenraum spiegelt sich die neue Designsprache von Range Rover wider. Wie der Velar erhält auch der kleinste Range das in seiner Neigung verstellbare Display in der Mitte des Armaturenbretts. Es misst 10,2 Zoll, reagiert flüssig und ersetzt das mittlerweile eher antiquarische Modell des Vorgängers. Die Klimabedienung befindet sich auf einem Extra-Bildschirm darunter, ebenso die Drehregler für die Einstellung der Temperatur. Knöpfe gibt es hier höchstens zur Betätigung der Fensterheber, ansonsten setzen die Briten im Innenraum auf kapazitive Touchflächen. Die wirken allesamt sehr edel. Optional entfallen die Rundinstrumente, stattdessen kommt ein voll digitales Kombiinstrument zum Einsatz. Die Verarbeitung der Innenraum-Materialien ist im getesteten Vorserienmodell schon über jeden Zweifel erhaben – das passt zum Premiumanspruch der Marke. Gegen Aufpreis lassen sich die bequemen Sitze bis zu 14-fach verstellen. Insgesamt wirkt der Evoque für die Insassen stimmig und wie aus einem Guss. Leider fügt sich aber nicht alles harmonisch in den Innenraum ein. Anders als beim großen Bruder verbauen die Briten im Einstiegs-Range wieder einen konventionellen Gangwahlhebel. Sehr gut: Das Infotainment wurde überarbeitet und bietet nun eine richtige Anbindung des Smartphones via Apple CarPlay oder Android Auto.

Connectivity: Infotainment aus größeren Modellen

Zur neuen Generation erhält auch der Evoque das “Touch Pro Duo”-Infotainmentsystem.

Das Infotainmentsystem “Touch Pro Duo” besteht aus zwei übereinander montierten 10,2-Zoll-Touchscreens. Über den oberen Bildschirm lassen sich Navi, Medien und Telefon bedienen, der untere Touchscreen ist für die Klimatisierung und das “Terrain Response System” zuständig. Beide Bildschirme werden durch Wischen und Zoomen genau wie ein Smartphone bedient. Das Display des unteren Touchscreens ist gebogen. Der obere Bildschirm lässt sich um bis zu 30 Grad neigen. Wird das Auto ausgeschaltet, fährt der Bildschirm bündig ins Armaturenbrett zurück. In der neuesten Version ist es endlich auch möglich, das Telefon ohne Umwege mit dem System zu koppeln. Das geschieht nun ganz einfach über Apple CarPlay und Android Auto. Als erstes Land Rover Modell erhält der Evoque die Digitaloption “Smart Settings”. Algorithmen erkennen die Vorlieben des Fahrers und sollen so einen virtuellen Butler kreieren, der den Fahrer unterstützt. Das System soll Zugriff auf die Sitzposition, Audio- und Klimaeinstellungen sowie die Lenkradposition haben.

 

 

 

 

 

 

Mildhybrid

Land Rover greift beim Evoque auf die bereits bestehende Motorenpalette zurück. Bis auf den Einstiegsdiesel mit 150 PS, Handschaltung und Frontantrieb kommen alle Motorvarianten als Mildhybrid mit Automatik zum Kunden. Sie verfügen über ein 48-Volt-Netz, das sich über einen Akku in der Bodengruppe speist. Hier fließt mitunter die zurückgewonnene Bremsenergie hinein. Als Anlasser, Generator und Boost-Motor dient ein Riemenstarter. Zum Marktstart werden jeweils drei Diesel- und Benzinmotoren verfügbar sein, alles Vierzylinder. Ein Dreizylinder als Plug-in-Hybrid soll ca. ein Jahr nach Markteinführung zur Wahl stehen. Die Benziner sind mit 200, 250 und 300 PS zu haben, die Diesel mit 150, 180 und 240 PS. Bis auf eine Ausnahme sind alle Motor-Varianten serienmäßig mit Allrad ausgestattet. Nur der kleine Diesel kommt in der Basis mit Frontantrieb und wird über sechs Gänge per Hand geschaltet. Optional erhält aber auch er den Allrad und die Neungang-Automatik. Dank eines variablen Allrad-Antriebs liegt der Vortrieb nicht permanent an allen vier Rädern an. Im Normalfall fährt der Evoque frontgetrieben, bei Bedarf wird die Kraft an alle Räder geleitet. Das spart Sprit. Im April 2019 soll es bei 37.350 Euro.

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